Re: Na und? - Proteste gegen Stellenabbau bei Siemens …
protesteißt aber schon das die Nettolöhne in den letzten Jahren effektiv
> gesunken sind.
Weil es zuviele Insolvenzen, zuviele Abwanderungen, zuwenig
Investitionen gibt.
Hauptgrund: Arbeit ist zu teuer.
> Was soll also eine Gewerkschaft machen? Vielleicht
> Minusprozente fordern?
Sie sollten vielleicht besser ihren Mitgliedern reinen Wein
einschenken. Wenn sie so weitermachen, werden sie das Problem lösen,
allerdings nicht auf die gute Tour: immer weniger Arbeitsplätze,
steigende Steuern, Insolvenzen, Abwanderungen.
> Angeblich ist ja ein Großteil des Problems in
> der Wirtschaft die Kaufkraft oder der Mangel daran.
Das ist wohl eher eine Verballhornung. Die Steuern und
Arbeitslosenzahlen sind einfach zu hoch. Es wird schlicht und einfach
zu wenig Geld eingenommen. Natürlich kann man auch an die Sache über
massive Staatsverschuldung rangehen (wie es die Gewerkschaften
forden). Aber das hat nunmal kurze Beine.
> Also wenn ich jetzt 1 und 1 zusammen zähle müßte die Gewerkschaft 40 Prozent
> fordern
Das können sie auch. Allerdings hätten sie dann das Problem, dass sie
im Jahr danach 1.000.000 weniger Mitglieder haben - du siehst, das
ganze Problem löst sich von selbst. Weniger Arbeitsplätze - weniger
Sozialhilfe - weniger Gewerkschaften - weniger Unternehmen. So wird’s
werden, bis dann der Schwenk kommt, notgedrungen - dann wird es in D
keine soziale Marktwirtschaft mehr geben.
> Und wenn man sich mal das Mutterland des Wettbewerbs
> ansieht - USA - da will ich nicht hin und funktionieren tut das auch
> nicht.
Also, wenn man in der USA ordentlich Leben kann durch die Leistung,
die man da erbringt, bin ich da nicht so abgeneigt.
Alles in allem sollte man von der Meinung abkommen, Geld könnte man
drucken oder auf ewig pumpen, finde ich.
Tschüss!
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