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Re: Na und? - Proteste gegen Stellenabbau bei Siemens …

20 April, 2008 (18:02) | Allgemein

>
> > Du weißt aber schon das die Nettolöhne in den letzten Jahren effektiv
> > gesunken sind.
>
> Weil es zuviele Insolvenzen, zuviele Abwanderungen, zuwenig
> Investitionen gibt.
> Hauptgrund: Arbeit ist zu teuer.
Was hat das mit den Löhnen der Leute zu tun die einen Job haben. 6
setzen!
> > Was soll also eine Gewerkschaft machen? Vielleicht
> > Minusprozente fordern?
>
> Sie sollten vielleicht besser ihren Mitgliedern reinen Wein
> einschenken. Wenn sie so weitermachen, werden sie das Problem lösen,
> allerdings nicht auf die gute Tour: immer weniger Arbeitsplätze,
> steigende Steuern, Insolvenzen, Abwanderungen.
>
Welchen reinen Wein sollen Sie einschenken? Es wird eines Tages
soweit sein das nur noch sehr wenige Menschen arbeiten müssen oder
können. das nennt sich Rationalisierung. Also dürfen dann nur noch
die 20 oder 25 % Geld verdienen.
Das sind mehr oder wenig bekannte Probleme. Früher haben die Menschen
70 Stunden und mehr gearbeitet…
> > Angeblich ist ja ein Großteil des Problems in
> > der Wirtschaft die Kaufkraft oder der Mangel daran.
>
> Das ist wohl eher eine Verballhornung. Die Steuern und
> Arbeitslosenzahlen sind einfach zu hoch. Es wird schlicht und einfach
> zu wenig Geld eingenommen. Natürlich kann man auch an die Sache über
> massive Staatsverschuldung rangehen (wie es die Gewerkschaften
> forden). Aber das hat nunmal kurze Beine.
>
Die Gewerkschaften sagen gar nichts von Schulden sondern vertreten
die Interessen der einfachen Angestellten.
> > Also wenn ich jetzt 1 und 1 zusammen zähle müßte die Gewerkschaft 40 Prozent
> > fordern :-) >
> Das können sie auch. Allerdings hätten sie dann das Problem, dass sie
> im Jahr danach 1.000.000 weniger Mitglieder haben - du siehst, das
> ganze Problem löst sich von selbst. Weniger Arbeitsplätze - weniger
> Sozialhilfe - weniger Gewerkschaften - weniger Unternehmen. So wird’s
> werden, bis dann der Schwenk kommt, notgedrungen - dann wird es in D
> keine soziale Marktwirtschaft mehr geben.
>
Der einzige Grund warum die Leute austreten ist Geldmangel. Wenn man
dadurch Geld sparen kann treten die Leute halt aus.
> > Und wenn man sich mal das Mutterland des Wettbewerbs
> > ansieht - USA - da will ich nicht hin und funktionieren tut das auch
> > nicht.
>
> Also, wenn man in der USA ordentlich Leben kann durch die Leistung,
> die man da erbringt, bin ich da nicht so abgeneigt.
Wehe man hat aber keinen Job…
>
> Alles in allem sollte man von der Meinung abkommen, Geld könnte man
> drucken oder auf ewig pumpen, finde ich.
>
Nee auf Pump nicht, aber vielleicht mit einer gerechteren Verteilung
frei nach dem Motto: Wir haben nur diese Erde!
> Tschüss!
Schöne Grüße

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Time: 21. April 2008, 20:01

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