Demokratie - Die Proteste in Frankreich halten an
> In den letzten 10-20 Jahren sind immer wieder Reformprojekte unter
> dem Druck der Straße zurückgenommen worden. Wie soll man denn da
> Politk machen?
Politik in einer Demokratie soll ein Ausdruck des Wählerinteresses
sein. In Frankreich hat offensichtlich die Regierung versucht eine
Politik zu machen, die gegen den Willen der Wähler ist.
> Wofür eigentlich noch Wahlen wenn sowieso die
> Gewerkschaften jegliche größere Entscheidung mit Ihrer Macht
> beeinflußen können?
In Frankreich gingen die Proteste von den direkt Betroffenen aus
(jungen Leuten halt). Die Gewerkschaften überlegen(!) vorsichtig(!)
mit diesen Protesten mitzumischen. Nicht weil sie das wollen, sondern
weil die Gewerkschaften sonst zwischen die Konfliktparteien
(Regierung =“http://www.zweinull.cc/grenzen-austesten-protest-abwarten-zugestandnis-machen-diesmal-xing/”>und Volk) aufgerieben werden könnte. Mit Gewerkschaft
meine ich hierbei nicht die Mitglieder an der Basis, sondern die
Entscheider einer Gewerkschaft. Und die haben primär auch ein
Machtorientiertes Denken.
>
> Für mich grenzt das schon starkt an die Diktatur des Proletariats
> (=Gewerkschaften) und hat damit per Definition mit einer
> funktionierenden Demokratie nichts mehr zu tun !
Demokratie kommt von Demos = Volk und kratie = Machtausübung. Oder
etwas freier übersetzt “Alle Macht geht vom Volke aus”.
Das CPE-Gesetzt wird von 2/3 aller Franzosen abgelehnt. Jungen UND
alten. In einer echten Demokratie kann es ein solches Gesetz nicht
geben.
Mfg
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