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antwort - Proteste gegen Islamisten

12 März, 2008 (20:01) | Allgemein

> Also erstens ist die Darstellung der Geschehnisse im Nahen Osten
> genauso einseitig wie die vom Meinherr :-( dass de winter parteiisch ist, sollte klar sein. seine schilderung
widerspricht jedoch meines wissens nicht den fakten. einseitig sind
seine wertungen.
> zweitens sehe ich nicht, wie Misstrauen abgebaut werden kann, indem
> mensch mit roher Gewalt umgeht.
wie leon de winter glaube auch nicht, dass misstrauen durch die
vorgeschlagenen massnahmen abgebaut werden kann. in meinem posting
sprach ich bewusst von einem umgang mit dem misstrauen, nicht von
einem abbau (wobei dies langfristig schon das ziel ist). ich habe den
vorschlag auch nicht so verstanden, dass rohe gewalt angewendet
werden soll, sondern dass durch eine staerkere einbindung israels in
NATO und EU ein entsprechendes drohpotential aufgebaut werden soll
(und dies vor allem gegenueber den arabischen staaten). dies wuerde
es israel ermoeglichen, gelassener mit der situation umzugehen. es
muesste nicht mehr in dem masze um seine existenz fuerchten, wie
derzeit. diese existenzangst (die ich durchaus berechtigt finde) ist
IMHO mitursaechlich dafuer, dass scharon ueberhaupt gewaehlt wurde
und trotz einer nicht sooo kleinen opposition noch einigen rueckhalt
in der bevoelkerung hat.
mit leon de winter teile ich die ansicht, dass alle bisherigen
friedensplaene von falschen voraussetzungen ausgingen. nichts deutet
daraufhin, dass sich in naher zukunft im arabischen raum in naher
zukunft ein auch nur halbwegs demokratisches system etabliert. wenn
man den iran zum arabischen raum zaehlen will, scheint dort noch am
ehesten ein sturz der diktatur moeglich und auch das nur
mittelfristig.
> Wer glaubt, dass im Nahen Osten Friede herrscht, wenn mensch nur den
> “bad guys” ordentlich auf die Schnauze haut, trägt zur Eskalation
> bei.
das ist richtig. bewiesen wird dies ja durch die derzeitige ‘politik’
der ausschaltung von terroristenfuehrern scharons. es geht ja aber um
eine ausschaltung des einflusses der ‘bad guys’, wobei scharon in
einem gewissen masz sischer zu diesen ‘bad guys’ zu zaehlen ist.
> Im Iraq sehen wir schon, wie so ein Konzept scheitert.
wie schon beschrieben, handelt es sich hier um ein anderes konzept.
wenn ich de winter richtig gelesen habe, geht es nicht darum, in den
palaestinensischen gebieten militaerisch zu intervenieren, um arafat
(und all die anderen kriegstreiber) auszuschalten. um dies zu
erreichen soll der politische und wirtschaftliche druck erhoeht
werden. das finde ich durchaus legitim. natuerlich muss dieses
konzept militaerisch gesichert werden. letztlich geht es um die
existenz israels. auch wenn einige der ansicht wie meinherr sind,
dass israel nicht wirklich ein ein anrecht auf existenz hat.

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Time: 31. März 2008, 00:01

[…] > > Ich glaube nicht, daß wir darauf stolz sein können. > > Gruß > > Ralph Tatsache ist, daß die Bundesländer einander brauchen, nach dem Krieg habe die Ruhrpöttler, das Land mit […]

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