re - Die Proteste in Frankreich halten an
> > Wenn ich aber als Einsteiger im Regelfall
> > zu erwarten habe, alle 2 Jahre meinen Job zu wechseln, in der
>
> Du könntest auch krank werden, einen Unfall haben…
Und? Warum dann weitere, mit dem Gesetz sogar sehr wahrshcienliche
risiken zusätzlich schaffen?
> Du hast offensichtlich wenig Selbstvertrauen. Die Basis ist Deine
> Ausbildung, Dein Arbeitswille, Dein Einsatz.
Bullshit. Setzt voraus, dass überhaupt ein interesse an einer
Verteilugn der Arbeit besteht. nur vom Wunsch zu arbeiten entsteht
noch keine und Träume von 50h-Woche lassen auch nicht an eine bessere
Verteilugn glauben.
Würde man auf deiner Aussage handeln, muss man sich nachher von dir
anhören, dass man über seien Verhältnisse gelebt habe…
> So kann man das nicht sagen. Aber es ist wohl unwidersprochen, dass
> der Kündigungsschutz Einstellungen erschwert.
Ach, jetzt kommt die subtile “wie allen bekannt sein dürfte”-Masche?
vom wiederholen wird unbelegtes auch nich Aussagekräftiger. Bei
halbwegs vernünftigen Gründen kann bereits gekündigt werden, wer das
Gesetz will, hofft doch drauf, Leute gegeneinander zu seinem Vorteil
ausspielen zu können, sonst würde man es nich so pushen.
> Sind _auch_ andere. Du willst doch nicht behaupten, dass die
> Aufhebung des KS die AL-Quote erhöht?
Es reduziert sie Planungssicherheit der Arbeiter und damit die
Reproduktionsrate (=> Rentenproblem) und und wird die Löhne drücken
bei gleichzeitiger Vershcäörfugn der Arbeitsbedingungen. Warum soltle
ein normal denkender Mensch so etwas befürworten?
> > Warum sollte also das
> > Schrauben an einer offensichtlich auf das Problem einflußlosen Größe
> > Linderung verschaffen?
>
> Das ist Deine Behauptung. Wieso wirst Du nicht Wirtschafts- und
> Arbeitsmarktexperte, wenn Du alles so genau weisst? Dann hättest Du
> sicher einen Job.
Weil es in dem Bereich keinen Markt für realistische Aussagen gibt?
Also reinse BWL :o)
> > Und Du glaubst, die Politik ist völlig unabhängig von Einfluss aus
> > der Unternehmens-Liga?
>
> Nein, im Gegenteil. Der Einfluss ist zu hoch. Es wäre am Wähler,
> andere Politiker zu wählen. Aber schau auf Deutschland und wie sie
> alle ihren Obermackern hinterherhecheln.
Und du den BWL-Idioten.
> Was heisst hier s.o. Du behauptest das einfach. Ich verweise auf
> Länder mit liberalerer Gesetzgebung und ihre niedrigere AL.
>
> > d.h. daran herumzu”reformieren” ist Blödsinn.
Aus irgendwelche Beispielen unbegründete Abhängigkeiten konstruieren
- das ist doch genau das richtige für dich oberliberalen.
> Du hast keine Alternativen zu bieten, die auch innert nützlicher Zeit
> greifen. Der Ruf nach Systemumturz ist sinnlos.
nicht wenn das System offensichtliche Fehler beinhaltet. Nebenbei
würdest du ohnehin keine Alternative gelten lassen, somit stellt sich
die Frage nach Alternativen erst gar nicht, weil es lediglich eine
Arbeitsbeschaffung für dein Kritiker in Hoffnugn auf deren
Ruhigstellung wäre.
> > Entscheidungen/Lebensweisen von uns beiden, haben nichts mit der
> > gesellschaftlichen Prämisse zu tun, volkswirtschaftliche Leistung via
> > Lohnarbeit zu verteilen, was schlicht nicht mehr angemessen ist.
>
> Es gibt keine andere Lösung.
Kann jeder behaupten.
> Dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden hat
> nichts mit dem Problem Jugendarbeitslosigkeit zu tun.
Ja nee, aber man soll Unternehmensgewinne weiter erhgöhen durch
verbilligung der Arbeit durch höheren “wettbewerb” aka ausspielen der
potentiellen Arbeitskräfte gegeneinander.
> > Binnenkonjunktur im Arsch? Staatskassen leer -> schlechtere Bildung,
> > schlechtere Infrastruktur, schlechtere Gesundheitsversorgung etc.?
>
> Und daran sind alleine die Reichen und die Grossunternehmer schuld?
Na wem hat man denn die ganzen Steuergeschenke gemacht und wer hat
die aus den angeblichen “Sachzwängen” leerer Kassen resultierenden
Nachteiel zutragen?
> > Steigung der Kriminalität? Destabilisierung des sozialen Friedens?
> > Ja, und global auch Krieg.
>
> Was nützte das den Reichen und den Grossunternehmen?
Das sieht man ja, wie langfristig das BWL-gehype gedacht ist…
> Ich habe hier nun mehrfach dargelegt, dass der allergrösste Teil der
> Wirtschaftsleistung durch KMUs (mit weniger als 100 Angestellten)
> erbracht wird und Du antwortest mit einer Aussage des BDI.
>
> > Nun ja, der Artikel zeigt das ökonomisch-politische Hauptdilemma
> > Deutschlands auf: Steuern. Lohnt sich zu lesen und der BDI vertritt
> > zwar fast nur die Interessen der, ist aber nicht die Grossindustrie.
>
> Ich weiss um die Zusammenhänge, sie sind lange bekannt. Meine Antwort
> ist: Abbau staatlicher Regelungen, Verminderung der Bürokratie,
> Abschaffung oder Begrenzung der Innungen, Abbau des
> Kündigungsschutzes, Abbau der Subventionen (mit den sinnlosen
> anfangen), … Es ist genug Geld da, es wird vielfach einfach
> verschwendet.
Und vielleicht noch ‘ne klitzekleine Vermögenssteuer udn Streichugn
von Abschreibungsmöglichkeiten der Unternehmen? Wieviel Geld das dann
wohl erst bringen mag…
> > > > Das Problem sind weniger die Ausgaben vom Sozialstaat, sondern die
> > > > generelle Finanzierung.
> > >
> > > Das ist gehupft wie gesprungen.
> >
> > Wie bitte? Wenn ich einen Sozialstaat wie einst finanzieren kann,
> > sind auch die Ausgaben völlig OK.
>
> Kannst Du aber nicht. Es sollte auch Dir mittlerweilen zugekommen
> sein, dass sich so die Renten nicht mehr zahlen lassen. Ist es bspw.
> so schlimm, eins, zwei Jahre länger zu arbeiten (zugleich ist die
> Lebenserwartung massiv gestiegen).
…und damit die Arbeitslosigkeit noch weiter zu erhöhen? weil nur
durch gesetzlich verordnete zusätztliche Arbeitnehmer hat die
Müllabfuhr nicht mehr Dreck wegzukarren…
> Als Bismarck das Rentensystem einführte, war die Lebenserwartung
> ungefähr so hoch wie das Rentenalter. Wäre das o.k. für Dich?
Wie hat sich noch gleich die Produktivität seit der Zeit entwickelt?
Mit arbeiten bis 75 könnte man vermutlich Vollbeschäftigung und
20h-Woche erreichen. Nur shceint beides nicht gewollt zu sein.
> > spare ich an den Ausgaben, verschlechter also die staatlichen
> > Leistungen und die Lebenssituation von Mio. von Bürgern
>
> Die Deutschen hängen zu Millionen am staatlichen Topf?
Kindergeld, Eigenheimzulage, Pendlerpauschale, reduzierte
Mehrwehrtsteuer. Auch alles verdeckte Sozialleistungen, die du doch
sonst immer gestrichen wissen willst.
> >, anstatt die
> > Finanzierung anzupassen?
>
> Tönt gut, heisst aber nichts anderes, als die Abgabelast zu erhöhen.
Nachdem man sie ohne positives Ergebnis gesenkt hat wäre das
angebracht. Aber bitte auf der Seite, die bislang entlastet wurde und
entsprechende Gegenelsitung zu bringen.
> > Warum das Pferd von hinten aufzäumen? Wenn
> > wenigstens beides gemacht würde…
>
> Du siehst an den aktuellen Streiks und Protesten, dass nicht einmal
> kleine Dinge geändert werden können, ohne das gleich der grosse
> Aufschrei folgt.
Tja, dumme Sache das mit der Demokratie und den Mehrheiten, wenn
selbst zum asozialen Mitnahme-Randbereich gehört.
> > Das ist ja, was mich so stört. Was “Reform” genannt wird, ist keine
> > “Reform”, sondern eine Herumdokterei am Bestehenden, ohne etwas
> > grundlegendes zu verändern, vor allem nicht an den Problemursachen.
>
> Die Regierungen haben mittlerweile Angst vor jeder Reform, da sofort
> der politische Gegner dies populistisch für den eigenen Stimmengewinn
> ausschlachtet und auch vor Lügen und Demagogie nicht zurückschreckt.
Hat man wohl von der Wirtschaft gelernt.
> Gut. Leider sind aber viele sich selbst am nächsten. Ich habe schon
> Stimmen aus D gehört, die meinten, es müsse den Deutschen erst mal
> wieder richtig dreckig gehen, damit sie wieder zueinander finden und
> bereit für _gemeinsame_ Anstrengungen sind. Heute ist es Mode, dass
> jeder mit dem Finger immer auf den Anderen zeigt.
Ack. Herr Hundt
« Re: 639.000 CDs - Proteste gegen Bundestagsbeschluss zur V…
Alternativenblabla - Die Proteste in Frankreich halten an »
Write a comment
You must be logged in to post a comment.