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re: - Proteste gegen Islamisten

29 Februar, 2008 (12:01) | Allgemein

“Im Koran (17,2) heißt es, in einer Schilderung von Mohammeds
nächtlicher Reise (Isra’): ‘[Gott] bringt seinen Knecht [d.h.
Mohammed] des Nachts von der Heiligen Moschee zu der Fernen Moschee.’
Als diese Koranpassage erstmals offenbart wurde, etwa um 621, gab es
einen Platz mit der Bezeichnung Heilige Moschee. Dagegen war die
‘Ferne Moschee’ eine Redewendung, aber kein Ort. Einige frühe Muslime
verstanden sie als Metapher oder als einen Ort im Himmel…”
“Aber im Jahre 715 bauten die Omaijaden eine Moschee in Jerusalem,
wieder direkt auf dem Tempelberg, und nannten sie die ‘Ferne Moschee’
(al-masdschid al-aksa, oder Al-Aksa-Moschee).”
http://de.danielpipes.org/article/123
-> interessant hierbei: die niederschreibung des koran begann mit
mohammeds tod 632. aber schon 637/638 wurde jerusalem von kalif omar
erobert.
“Nachdem der Koran zunächst mündlich weitergegeben wurde (siehe
Hafiz), entstand auf Anordnung des Kalifen Uthman ibn Affan (644-656)
die erste offizielle Niederschrift des Konsonantentexts, die
endgültige vokalisierte Textfassung wurde vermutlich im frühen 10.
Jahrhundert niedergeschrieben.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Koran
“Die Bedeutung Jerusalems bestimmt die Beziehung des Islam zum
Heiligen Land insgesamt. Es ist in der hier gebotenen Kürze nicht
möglich, alle Einzelschritte nachzuzeichnen, die Jerusalem in
islamischer Tradition zu dem gemacht haben, was es heute ist.
Hilfreich mag dabei aber zunächst der Hinweis auf den dreifachen
Ehrennamen sein, der den religionshistorischen Prozeß widerspiegelt.
Demnach ist Jerusalem:
Erste der beiden Gebetsrichtungen, Zweites der beiden Heiligtümer,
Dritter unter den Wallfahrstorten.”

” Jerusalem ist also nicht nur mit den Vorläufern des Propheten
Mohammad, zu denen ganz besonders auch Abraham zählt, sondern mit ihm
selbst verbunden und dadurch geheiligt. Jerusalem wird auf diese
Weise aber auch zum Symbol für die prinzipielle Bezogenheit des Islam
auf die biblische Religion.
Jerusalem gehört nun, wie sich aus einem Hadith ergibt und oben
schon erwähnt wurde, in die Reihe der drei kanonischen
Wallfahrtsorte:
‘Nur zu drei Moscheen sollt ihr eure Reittiere satteln: zur Heiligen
Moschee, der Kaaba, zu meiner Moschee, d.h. im Munde des Propheten:
Medina, und zur Fernen Moschee, also dem Jerusalemer Heiligtum.’”
http://www.david.juden.at/kulturzeitschrift/44-49/Main
frame_Artikel47_Chanukka.htm

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